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Encoding: Cp1252

@MASTERSTHESIS{Richter2006-Diplomarbeit,
  author = {Christian Richter},
  title = {Entwicklung eines Geometriemodells für eine AVT-gerechte 2,5D-Platzierung
	unter Berücksichtigung schaltungstechnischer Entwurfsvorgaben},
  school = {Technische Universität Berlin},
  year = {2006},
  month = {Dec},
  note = {1.3},
  abstract = {Ein 2,5D-System-In-Package (SiP) bietet die Möglichkeit, mehrere Schaltungsmodule
	übereinander zu stapeln und durch vertikale Aufbau- und Verbindungstechnik
	(AVT) zu verbinden. Dieser Ansatz ist insbesondere bei der Integration
	heterogener Systeme von Vorteil und bietet durch die Ausnutzung der
	dritten Dimension ein sehr hohes Miniaturisierungspotential. 
	
	Bis jetzt existierte jedoch noch kein Werkzeug, das es einem Entwickler
	von 2,5D-SiPs erlaubt, auf die aufwändigen manuellen Arbeitsschritte
	zu verzichten und eine initiale Platzierung der Schaltungselemente
	automatisiert vorzunehmen.
	
	In dieser Arbeit wird deshalb ein Modell erstellt, daß eine algorithmische
	Platzierung der Komponenten eines 2,5D-SiP ermöglicht. Dabei werden
	sowohl unterschiedliche Aufbau- und Verbindungstechniken, als auch
	schaltungstechnische Entwurfsvorgaben berücksichtigt. Im Fokus liegt
	die Modulintegration heterogener Systeme mit diskreten Komponenten.
	Zusätzlich wird eine prototypische Implementierung eines Softwarewerkzeugs
	vorgenommen, um das Erstellen der Modelldaten zu vereinfachen.
	
	Um das Modell zu verifizieren, wird es zum Beschreiben einer Beispielschaltung
	herangezogen. Die Ergebnisse werden anschließend mit dem realen Aufbau
	verglichen. Es zeigt sich, daß die Berücksichtigung der betrachteten
	Aufbau- und Verbindungstechniken im Wesentlichen korrekt erfolgt.
	
	Außerdem werden Platzierungsvorschläge für verschiedene technologische
	Realisierungen der Beispielschaltung untersucht und bewertet. Diese
	entstanden am Fraunhofer ITWM mit einem Optimierungswerkzeug, daß
	auf der Basis des in dieser Arbeit erstellten Modells paretooptimale
	Platzierungslösungen errechnet. Anhand der ausgewerteten Lösungen
	konnte gezeigt werden, daß auch die Berücksichtigung von schaltungstechnischen
	Entwurfsvorgaben prinzipiell möglich ist.
	
	Ein fertiges physikalisches Design "auf Knopfdruck" wird zwar wohl
	für immer ein Wunschtraum bleiben, ist jedoch auch nicht das Ziel
	dieser Arbeit. Das hier entwickelte Modell eröffnet - in Kombination
	mit den Algorithmen des Fraunhofer ITWM - stattdessen die Möglichkeit,
	initiale Platzierungsvorschläge für verschiedene Technologievarianten
	einer konkreten Schaltung zu erstellen und objektiv nach unterschiedlichen
	Kriterien zu vergleichen.},
  owner = {richter},
  timestamp = {2008.03.11}
}
